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Die Informationen, die in diesen Pressemitteilungen und Zitaten gegeben werden, waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung genau und richtig. Die Continental Aerospace Technologies GmbH nimmt keine Verpflichtung an, die Informationen zu aktualisieren, um nachfolgende Entwicklungen zu reflektieren.





19. Apr. 2007
Messeneuigkeiten AERO 2007

  - EASA-Zertifizierung – Dieselpower für die Cessna 206
- Zulassungen erhöhen Absatzpotenzial in den USA
- Service Center in Frankreich
- Hilfsflug nach Ostafrika: aktueller Status

Friedrichshafen, 19. April 2007 – Die Thielert Aircraft Engines GmbH, Tochtergesellschaft der börsennotierten Thielert AG, gab heute auf der AERO 2007 aktuelle Nachrichten aus dem Unternehmen bekannt. Wie schon im vergangenen Jahr auf der ILA angekündigt, wurde die Integration des 350-PS-Kerosin-Kolbenflugmotors Centurion 4.0 in weitere Flugzeuge vorangetrieben. Erst vergangene Woche erhielt das Unternehmen die Ergänzende Musterzulassung für den Einbau in die Cessna 206 Stationair. Bereits vergangenen Monat konnte das Unternehmen die Zulassung des Centurion 2.0, Nachfolgemodell des bewährten Centurion 1.7, in einen Großteil der Cessna 172-Modelle bekannt geben. Damit erhöht sich das Absatzpotenzial für die modernen Kerosin-Kolbenflugmotoren auf dem US-Markt und weltweit erneut beträchtlich. Auch der weltweite Service für die Kerosin-Motoren wird kontinuierlich verbessert. Inzwischen gibt es bereits 186 Service-Center in über 100 Ländern, und das Service-Center-Netzwerk wird fortlaufend erweitert. Nach dem „World Flight for Hearing“ im vergangenen Jahr fördert Thielert zudem mit einem Hilfsflug nach Ostafrika ein weiteres Sozialprojekt. Das Team, das am Ostermontag in einer mit einem Centurion-Motor ausgerüsteten Cessna 172 startete, befindet sich derzeit in Tansania.

EASA-Zertifizierung – Dieselpower für die Cessna 206

Der Einbau des Kerosin-Kolbenflugmotors Centurion 4.0 in die Cessna 206 ist jetzt ebenfalls für Europa zugelassen. Am 13. April 2007 stellte die EASA (European Aviation Safety Agency) der Thielert Aircraft Engines GmbH die Ergänzende Musterzulassung (STC) aus. Zugelassen sind damit die Modelle U206F und TU206F mit jeweils 300 PS sowie die Modelle U206G, TU206G, 206H und T206H mit jeweils 310 PS. Präsentationsflüge der Cessna 206 stießen in ganz Deutschland auf positive Resonanz. "Leise, einfach und vor allem viel Power", lautet das einstimmige Resümee der Piloten, die bereits die Gelegenheit zu einem Flug mit der Cessna 206 hatten. Auch bei dem Presseflugtag im Dezember 2006 anlässlich der Eröffnung des neuen Thielert-Werks in Altenburg/Thüringen war das Fazit durchweg positiv. "Durch den Einbau des V8-Motors – bedingt durch die Flugzeugzelle in der 310- bzw. 300-PS-Variante – wird aus der herkömmlichen Cessna 206 ein beinahe "neues" Flugzeug", sagt Geschäftsführer Frank Thielert. Das Flugzeug überzeugt zudem mit guten Flugleistungen. Exemplarisch für die Cessna 206 H mit 310 PS (228 kW) bei MTOW (3600 lbs /1633 kg) gelten folgende Leistungsdaten:

- Climb (sea level): 1130 ft/min
- Climb to 10.000 ft: 9,2 min.
- Cruise 70% @ 6.000 ft: 145 KTAS bei 43,9 l/Std. (11.6 US gal/hr), 971 NM (1798 km) Reichweite
- Take off distance (50 ft obstacle): 498 m = 1634 ft

FAA-Zulassungen erhöhen Thielerts Absatzpotenzial weltweit insbesordere in den USA

Seit dem 12. März 2007 ist der Einbau des Kerosin-Kolbenflugmotors Centurion 2.0 in verschiedene Modelle der Cessna-Baureihe 172 auch in den USA zugelassen. Nach der Zulassung durch die EASA im Herbst 2006 erhielt die Thielert Aircraft Engines GmbH nun auch die Zertifizierungsurkunde der amerikanischen Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA). Somit erweitert sich das Absatzpotenzial für die modernen Kerosin-Kolbenflugmotoren auf dem US-Markt aber auch weltweit erneut beträchtlich. Die Ergänzende Musterzulassung des Centurion 2.0 gilt für die Installation in die Baureihen Cessna 172 F bis S und F 172 F bis P.

Service Center in Frankreich

Das weltweite Centurion Service-Center-Netzwerk konnte weiter ausgebaut werden. Mittlerweile stehen 186 speziell von Thielert geschulte luftfahrttechnische Betriebe für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an den Centurion Kerosin-Kolbenflugmotoren zur Verfügung.

"Wir sind stolz, allein im vergangenen Jahr 20 neue Service Center in Frankreich gewonnen zu haben", sagt Jasper M. Wolffson, Leiter Sales & Service. "Damit verfügen wir in Frankreich über die gleiche Anzahl an Service Centern wie in Deutschland." Das bereits dicht ausgebaute Service-Center-Netzwerk in Frankreich ist auch der Grund dafür, dass Thielert sich Ende Mai 2007 von Aerosport France trennen wird.

Die Entscheidung, die Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten nicht mehr durch Subunternehmen eines Servicecenters, sondern ausschließlich durch gut geschulte und direkt von Thielert betreute und angebundene Service Center durchzuführen, konnte zu einer wesentlichen Verbesserung der Qualität und des Services beitragen. Zukünftig wird auch die Schulung für französische Service-Center-Interessenten im JAR 147-Standard in französischer Sprache in der Hauptniederlassung der Thielert Aircraft Engines GmbH in Lichtenstein/Sachsen erfolgen.

Hilfsflug nach Ostafrika: aktueller Status

Das am Ostermontag zu einem von Thielert geförderten Hilfsflug in Ostafrika gestartete Team um den Sportpiloten Hartmut Hofmann ist mittlerweile über Italien, Griechenland, Ägypten und den Sudan in Tansania angekommen.

Die drei Piloten, deren Cessna 172 mit einem Centurion Kerosin-Kolbenflugmotor ausgestattetet ist, beschreiben ihre Erfahrungen ausführlich in ihrem tagesaktuellen Flightblog (www.dieselfly.de). Dabei heben sie vor allem auch die positiven Eigenschaften ihrer Cessna 172 hervor. Dank des modernen Kerosin-Kolbenflugmotors gestaltet sich die Kraftstoffversorgung auf ihrer Route äußerst unproblematisch, da die Centurion-Motoren von der Avgas-Knappheit nicht betroffen sind. Sie können mit dem weltweit verfügbaren Kerosin betrieben werden. "Die Leute vom Tankservice staunten nicht schlecht, als wir Jet-A1 (Kerosin) verlangten und nicht das übliche Flugbenzin (Avgas)", beschreibt Dietmar Roller, einer von Hofmanns Mitstreitern, die erste Betankung in Bari, Italien. Nach Aufenthalten in Kenia und Uganda und Tansania ist der Rückflug für den 21. April 2007 geplant.
















 

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