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Die Informationen, die in diesen Pressemitteilungen und Zitaten gegeben werden, waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung genau und richtig. Die Continental Aerospace Technologies GmbH nimmt keine Verpflichtung an, die Informationen zu aktualisieren, um nachfolgende Entwicklungen zu reflektieren.





31. Jan. 2007
Thielert-Motor in nächster Ausbaustufe

  Lichtenstein/Sachsen – Der sächsische Flugmotorenhersteller Thielert Aircraft Engines GmbH hat die nächste Ausbaustufe des erfolgreichen Kerosin-Kolbenflugmotors Centurion 1.7 vorgestellt: den Centurion 2.0. Der neue, weiter optimierte Motor wird von nun an für alle Einbauten verwendet. Kunden, deren Flugzeuge derzeit mit einem Centurion 1.7 ausgerüstet sind, können diesen nach Ende der Nutzungsdauer problemlos gegen einen Centurion 2.0 austauschen, da die Einbau-Kits kompatibel sind. Im neuen Motor wurden verschiedene Produktverbesserungen vorgenommen. Unter anderem wurde im Hinblick auf die Anforderungen des US-amerikanischen Marktes der Hubraum vergrößert. Im Zuge der verstärkten Nachfrage nach Kerosin-Kolbenflugmotoren weitet Thielert auch das Service- und Vertriebsnetz kontinuierlich aus.

Centurion 2.0: Der hubraumstarke Nachfolger des bewährten Centurion 1.7

Die Thielert Aircraft Engines GmbH hat ihren Bestseller, den Centurion 1.7 Kerosin-Kolbenflugmotor weiterentwickelt. Der Centurion 1.7 trug in der Vergangenheit erheblich zum Erfolg des Unternehmens bei. Weit über 1.500-mal vom Band gelaufen, konnte er in verschiedenen Flugzeugen der Allgemeinen Luftfahrt in nur vier Jahren bereits über 350.000 kumulierte Flugstunden sammeln.

Nun wird die nächste Ausbaustufe des Centurions 1.7 unter dem Markennamen Centurion 2.0 vertrieben und ersetzt den Vorgänger in allen Einbauten – sowohl bei den Neuflugzeugen als auch im Austauschgeschäft. "Mit dem neuen Motor beweisen wir, dass unser bewährtes Konzept auch aufwärts kompatibel ist", erläutert Geschäftsführer Frank Thielert die Vorgehensweise. "Wie schon bei dem Centurion 1.7 und dem Centurion 4.0 haben wir auch bei diesem Entwicklungsschritt bewährte Technologie genutzt und die stetigen Verbesserungen und Innovationen aus der automobilen Großserie in unsere eigene Entwicklung einfließen lassen."

Der von den Ingenieuren bei Thielert für den Centurion 2.0 entwickelte Zylinderblock, erfüllt die hohen Anforderungen in der Luftfahrt noch besser als zuvor. Weitere Produktverbesserungen sind eine flachere FADEC, ein leichteres Gussgetriebegehäuse, Interfaces für Glass-Cockpits sowie ein neues Service-Tool, welches die Programmierung der FADEC auch im Feld ermöglicht. Die Vergrößerung des Hubraums auf nun zwei Liter kommt insbesondere der Nachfrage auf dem US-amerikanischen Markt entgegen.

Da der neue Motor von seinen Dimensionen her nur geringfügig modifiziert wurde, ist er in weiten Teilen mit dem bestehenden Centurion 1.7-Kit kompatibel. Auf diese Weise können sowohl der Motorträger als auch die Kühlung und die FADEC-Motorsteuerung beibehalten werden. Bei Kunden, die nach dem Ende der Laufzeit ihres Centurion 1.7 den Motor gegen einen neuen Centurion 2.0 erneuern möchten, ist damit nur der Austausch des Kabelbaums, der ECU sowie der Änderung einiger Halterungen und Verschlauchungen verbunden.

"Ein wichtiger Vorteil im Zulassungssprozess war für uns die große Erfahrung aus den vorangegangenen Zertifizierungen. Wir konnten auf einen zuverlässigen Datenbestand zurückgreifen und mussten nicht mit Annahmen arbeiten", sagt Markus Steinberg, Leiter Qualitätswesen bei Thielert. "Die Zulassungen der europäischen und US-amerikanischen Luftfahrtbehörden für den Motor erfolgten bereits im August und Oktober 2006. Derzeit ist der Centurion 2.0 für den Einbau in alle Baureihen der Cessna 172 in 40 Ländern zugelassen", so Steinberg weiter. An den Flugzeughersteller Diamond Aircraft Industries wird der Centurion 2.0 als Einbau-Kit geliefert und in die Erfolgsflugzeuge DA40 TDI und DA42 Twin Star integriert werden.

Thielert setzt auch beim Centurion 2.0 weiterhin auf das Prinzip, den Motor auszutauschen anstatt ihn nach der Betriebszeit (TBO) zu überholen. Der Austausch ist wie beim Centurion 1.7 zunächst unverändert bei 2.400 Stunden oder 12 Jahren vorgesehen. Eine Werksinspektion erfolgt nach 1.200 Flugstunden.

Durch den Austausch des Motors sind Änderungen bei den Motorenteilen aus der automobilen Großserie unproblematisch für die Nutzung der Triebwerke im Flugzeug. Piloten, deren Flugzeug mit einem Centurion-Motor ausgerüstet ist, wird somit garantiert, auch dann problemlos einen Austauschmotor zu erhalten, wenn der bisher eingebaute Motor seine Nutzungsdauer überschritten hat.

Service-Center weltweit und neue Vertriebspartner

Im Zuge der Ausweitung des weltweiten Service-Center-Netzwerkes konnten weitere luftfahrttechnische Betriebe aus den USA, Kanada, Frankreich, Österreich sowie Italien und der Schweiz gewonnen werden. Zudem konnte Thielert bereits Anfang dieses Jahres mit Airtime Aviation Ltd. einen weiteren Vertriebspartner für Großbritannien sowie Flight Maintenance MFGZ für die Schweiz akquirieren. Die Zahl der weltweit vertretenen Vertriebspartner erhöht sich damit auf 20.














 

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